


Von Dresden kommend, beginnt die Wanderung direkt am Ortseingang
von Gauernitz. Am imposanten Schloss Gauernitz biegt man links von der B6
in die Ortsstraße "Am Grundbach" ein, folgt dem
Bachlauf
und gelangt geradewegs auf den Wanderweg in den Eichhörnchengrund. Gulliver
lässt grüßen, wenn man die miniaturisierte, doch funktionstüchtige Schulze-Mühle
(Maßstab 1:5) am Ortsausgang inmitten weiterer kleinformatiger Häuser betrachtet.
Der Weg führt am Bach entlang und hinein in die waldige, tier- und pflanzenreiche
Natur des Eichhörnchengrunds. Oberhalb des Grundes erreicht man Naustadt.
Auf einem Schleichweg zwischen zwei liebevoll sanierten Dreiseithöfen
hindurch gelangt man zur 1591 erbauten Naustädter Kirche, deren 45 Meter hoher
Turm
sich
zum unübersehbaren Wahrzeichen erhebt. Wir verlassen das Kirchgelände durch
den Haupteingang. Auf der Scharfenberger Straße, immer geradeaus durch den
Ort, stößt man auf einen Feldweg. Dieser führt, vorbei an einem Funkmast,
direkt nach Scharfenberg.
Nach einem leichten Abstieg erreicht man den Götzeweg und folgt diesem direkt
auf die Bergwerkstraße. Weiter gerade aus über den Kappensteig erblickt man
links das Heimatmuseum Scharfenberg. Hier können interessierte Besucher Exponate
zur Geschichte des Scharfenberger Schlosses sowie zur Ur- und Frühgeschichte
der Region bestaunen. Zudem erhält man detaillierte Informationen über die
Ortsentstehung und dessen Bergbaugeschichte.
Ein kleines Stück bergab ist auf der rechten Seite der Weg zum Schloss Scharfenberg
zu erkennen. Man folgt der Ausschilderung und gelangt über einen von uralten
Linden umsäumten, holprigen Waldweg nach etwa 10 Minuten zum Schloss, das
auf einem Bergsporn über der Elbe liegt und von dichtem Laubwald umgeben
ist. Die ursprünglich den Meißner Bischöfen gehörende Burg wurde im 16. Jahrhundert
zu einem Schloss umgebaut.
Man
erblickt die vorgelagerte Bastion, das Tor und ein fast lebensgroßes Ritterrelief.
Besonders auffällig ragt die frisch sanierte Doppelturmgruppe über dem Schlossgraben
auf. Ein Garten mit Obstbäumen umzieht auf abgestuften Terrassen das Schlossgelände.
Mit etwas Glück erhascht der Besucher einen Blick auf den Scharfenberger Pfau
mit seinem prächtigen Gefieder.
Links vor dem Schlosstor führt uns ein schmaler Abstieg zurück zur Bundesstraße B6 und auf den Fährweg. Vorbei am "Western Inn" biegen wir nach rechts auf den Elberadweg ein, der uns zurück nach Gauernitz führt. Hinter dem Schloßpark Gauernitz halten wir uns rechts und erreichen die Bushaltestelle und den Parkplatz an der B6.
Als Variante kann man kurz vor dem Ortseingang Naustadt der Straße leicht
rechtshaltend folgen und auf einem breiten
Feldweg
geradeaus Richtung Scharfenberg wandern. Von hier aus hat man einen wundervollen
Blick auf die Umgebung. Man kreuzt die Bergwerkstraße und erreicht die Pegenauer
Windmühle, die zum Wohnhaus umgebaut ist. Der Weg führt nun weiter bis zum
Kellerhaus und dann geradewegs zum Schloss Scharfenberg. Mit grünem Strich
gelangt man über Pegenau in den Eichhörnchengrund zurück nach Gauernitz.